Brennholz

Um Ihr Holz als Brennholz verwenden zu können, gibt es eine Faustregel: es muss trocken sein und darf nur noch eine Restfeuchte von 12-20 % besitzen.


Das können Sie erreichen, in dem Sie Ihr Holz über zwei Winter hinweg lagern und so dafür sorgen, dass aus dem Holz genügend Feuchtigkeit entweichen kann. Denn Kaminholz mit einem höheren Wasseranteil brennt nicht nur schlecht, sondern hat auch eine geringere Energieausbeute. Ausreichend getrocknetes Kaminholz gewährleistet gleichzeitig eine saubere Verbrennung mit hellen Flammen. Das tut der Umwelt gut, aber auch Ihrem Kaminstein. Denn ein Verrußen durch Verbrennung und Freisetzung schädlicher Gase wird dadurch verhindert.

Buchenholz – Hartes Holz und idealer Brennstoff

Buchenholz besitzt eine hohe Zündtemperatur, hat einen der höchsten Heizwerte und brennt sehr lange. Es entwickelt viel Glut, die lange vorhält. Durch seine ätherischen Öle sorgt Birkenholz für einen guten Duft und ein besonders schönes Feuer. Es eignet sich daher bestens für lange, kalte Wintertage. Zudem wird man mit angenehmer Zimmerwärme belohnt und mit einer stimmungsvoll zu betrachtenden Glut im Kaminofen.

Eichenholz – Hartes Holz sowie unübertroffen lange Brenndauer und Glutphase

Eichenholz besitzt eine hohe Zündtemperatur und brennt richtig kräftig. Daher verbreitet sich schnell eine angenehme Zimmerwärme, wobei die knisternde Glut im Kaminofen Wohlbehagen erzeugt. Eichenholz gehört zu den härtesten und witterungsbeständigsten Holzarten. Es besitzt einen relativ hohen Anteil an Gerbsäure, die zu einer Versottung im Kaminofen führen kann. Darum sollte das Eichenholz unbedingt trocken sein, sonst droht die Sichtscheibe Schaden zu nehmen.

Birken-, Linden- oder Kastanienholz – Weiches Holz mit gutem Duft, auch als Anzündholz

Diese Holzarten besitzen eine niedrige Zündtemperatur mit gutem Heizwert. Sie verbrennen geräuschlos, entwickeln kaum Rauch und bilden wenig Glut. Durch ihre ätherischen Öle brennen sie mit besonders hellen, leicht bläulichen Flammen und ergeben ein schönes Flammenbild. Weil es im trockenen Zustand kaum Funkenflug verursacht und sich der Duft des Holzes wunderbar im Raum entfaltet, wird es deshalb auch gern für offene Kamine verwendet. Allerdings brennen diese Hölzer auch zügig ab.

Nadelholz, wie Kiefer, Fichte oder Tanne – Weiches Holz mit kurzer Brenndauer, auch als Anheizholz

Diese Holzarten besitzen eine niedrige Zündtemperatur, die sich gut zum Anheizen eignet. Dank ihrer hohen Harzanteile bilden die Nadelhölzer einen angenehmen Duft und ein schönes Knistern. Sie brennen gut mit leuchtenden Flammen, bilden nur wenig Glut und haben einen relativ schnellen Abbrand. Die enthaltenen Harze sorgen aber auch für einen starken Funkenflug. Deshalb sind die Nadelhölzer nur für geschlossene Kaminöfen geeignet.

Säcke mit Kaminholz aus Baumärkten enthalten meist eine Mischung unterschiedlicher Holzarten.


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