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Ist es wirklich umweltschonender mit Holz zu heizen?

Grundsätzlich "ja!", denn bei der Holzverbrennung werden diejenigen Energiemengen freigesetzt, die der Baum im Laufe seines Wachstums jahrelang gesammelt hat.




Während seines Wachstums wandelt ein Baum das CO2 (Kohlendioxid) in den lebenswichtigen Sauerstoff um. Holz ist bei uns reichlich vorhanden. Ungenutzt muß ein Großteil im Wald verrotten und setzt dabei genausoviel Kohlendioxid (CO2) frei, wie bei seiner optimalen Verbrennung entstehen würde.

Heizen mit Holz trägt deshalb nicht zu Klimaveränderungen, z.B. dem Treibhauseffekt bei, sondern beendet den natürlichen Kreislauf in der Atmosphäre. Heizen mit Holz ist bei optimaler Verbrennung umweltneutral.

Der Heizwert von einem Raummeter luftgetrocknetem Laubbaumes (Buche/Eiche) entspricht dem Heizwert von über 200 Litern Heizöl oder mehr als 5 Zentnern Koks bzw. 7-8 Zentnern Briketts. Die Feuchtigkeit des Holzes spielt eine große Rolle für die Wirtschaftlichkeit. Frisch gefälltes Holz enthält bis zu 50% Wasser und heizt nur halb so viel wie luftgetrocknetes Holz. Deshalb muß der Wassergehalt durch Trocknen unter 18% gebracht werden.

Wir empfehlen folgende Ratschläge für den Umgang mit dem Brennholz:



Ein Tip:
zur Kontrolle, ob das Holz trocken ist: Halten Sie ein Stück Holz senkrecht und spritzen ein wenig Spülmittel auf das obere Ende. Danach pusten Sie durch das untere Ende. Wenn das Spülmittel Blasen gibt, ist das Holz trocken und zum heizen geeignet.